Symbolik (11) – Bilder

29. August 2008

Wie verschüttetes Quecksilber, in ständigem Fluss und verführerisch irisierend, funkelt der Farbauftrag in Hanspeter Hofmanns neusten Werken.

Tatsächlich sehen die Bilder wie Quecksilber aus. Die Ankündigung der Ausstellung (in Zürich in der Schweiz), verrät auch, welche Technik der Künstler verwendet und was ihn bewegt:

Perlmuttfarben erzeugen einen raffinierten Changeant-Effekt, der je nach Standort und Lichteinfall zwischen warmen Rosa- und kühlen Blautönen wechselt – für einmal ist nicht nur geistige, sondern auch körperliche Beweglichkeit vor den Bildern gefragt […]

Und immer wieder verweisen aufgeklebte Zeitungsartikel, etwa über ein künstliches Rattenherz, auf Hofmanns Wurzeln: die Biotech- und Chemieforschung, in der er einst tätig war.

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Unsere Zukunft – atomwaffenfrei!

29. August 2008

Weiß eigentlich jemand, dass in Deutschland noch Atomwaffen lagern? Atomwaffen! Die gruseligste Erfindung der Menschheit. Bomben mit denen 100.000 Menschen auf einen Schlag getötet werden können. Am Samstag gibt es in Büchel (Rheinland-Pfalz) eine Großdemo gegen die verbliebenen amerikanischen weapons of mass destruction, die noch hier lagern. Es wird Zeit, dass sie endlich aus Deutschland, Europa, und der ganzen Welt verschwinden. Infos unter www.atomwaffenfrei.de.


Wenn Klimaschutz weh tut

25. August 2008

Heute beim Klimacamp:

Na gut, man kann wohl davon ausgehen, dass die Demonstranten geahnt haben, was ihnen blüht und zumindest bereit waren sich z.B. wegtragen zu lassen. Aber dabei blieb es nicht, wie der NDR schon andeutet. Die Bilder eines Journalistes von graswurzel.tv auf Seiten der Demonstrationsteilnehmer sehen noch brutaler aus. Er wurde selber von vermummten Polizisten angegriffen.


Van Gogh und das Quecksilber

14. August 2008

Woran erkennt man ein echtes Van-Gogh-Gemälde? Am Quecksilber! Materialwissenschaftler aus Belgien und Deutschland haben unter dem Bild „Grasgrond“ ein Portrait von einer Landfrau entdeckt. Welt der Physik berichtet:

Sogenannte Punktmessungen rastern das Bild ohne es zu beschädigen Punkt für Punkt ab. So wurden Art und Menge verschiedener Elemente analysiert, wodurch die Verteilung der Pigmente sichtbar wurde. Zwei chemische Elemente spielten dabei eine große Rolle: Antimon und Quecksilber. Obwohl nur in geringer Konzentration messbar, enthüllt die intensive Fluoreszenzlinie des Antimons die hellen Stellen von Nase oder Kinn. Quecksilberhaltiges Pigment wurde für die rötlichen Lippen und Wangen verwendet.

[Die Experten] identifizierten ein für Van Gogh typisches Pigment: Neapelgelb (Bleiantimonat). Bei der Quecksilberverbindung handelt es sich um Zinnoberrot bzw. Quecksilbersulfid. Diese Analysen führten zu einer detaillierten, farbigen Rekonstruktion des unterliegenden Bildes.

Bild: Vincent Van Gogh – Selbstbildnis (1887)


Jubiläum!

5. August 2008

Ein Jahr Quecksilberblog – ich habe das Jubiläum selber verpasst, will jetzt aber doch noch mit stolz geschwelter Brust darauf hinweisen. Am 10. Juli 2007 schrieb ich über Quecksilberkondome und seitdem in 304 Artikeln über alles was irgendwie mit Quecksilber zu tun hat. Die beliebteste Seite sind die über Übersicht zu Kohle und ein Artikel über Leinöl, Fisch und Omega 3.

Besonders Danken möchte ich daburna, Wolfgang Pomrehn und Fischblog. Lars, ich melde mich bald!