Goldmuseum

In Thüringen gibt es das einzige Goldmuseum in Deutschland. Der Eintritt kostet 2 Euro oder 0,2 Gramm Gold. Die Chancen Gold zu finden sind wohl gar nicht schlecht, im Thüringisch-Fränkischen Gebirge, Lausitzer Bergland, Vogtland und Mittelsachsen gibt es wohl über 500 Bäche, die Gold führen – und jedes Jahr werden neue entdeckt. Wen der Goldrausch packt kann sich im Museum Spezialausrüstungen für Goldgräber leihen oder kaufen: Schaufeln, Waschpfannen, Siebe und Fachliteratur. Das Museum wird als Museum der Woche im Deutschlandradio Kultur vorgestellt. Auf den großen Reichtum darf man wohl nicht hoffen:

Der Traum von den großen Nuggets von hundert Gramm und mehr erfüllte sich schon zu mittelalterlichen Zeiten äußerst selten. Goldgewinnung hat sich über die Jahrhunderte im Prinzip kaum geändert. Bergleute haben das goldhaltige Gestein heraus geschlagen, in sogenannten Pochwerken zerkleinert und dann entweder nur mit Wasser durchgewaschen, so wie das die Goldwäscher auch machen, oder auch teilweise mit Quecksilber vermischt. Das Quecksilber nimmt dann das Gold auf, dabei entsteht Amalgam, das Amalgam wird erhitzt, Quecksilber verdampft und übrig bleibt das Gold.

Ich hoffe mal, dass heute kein Quecksilber mehr eingesetzt wird, das ist in Europa streng verboten. Ansonsten wünsche ich allen Goldsuchern: Glück auf! Aurora! Gut Gold!

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: