Mongolei verbietet Quecksilber

Berichte aus der Mongolei sind selten. Zu dem dünnbesiedelten Land in Zentralasien fällt mir ehrlich gesagt auch nicht viel mehr ein als Dshingis Khan und die mongolischen Reiter, dessen Weltherrschaft vor einigen Jahrhunderten beendet wurde. Heute ist mir eine erfreuliche Meldung aus der Mongolei ins E-Mail-Postfach geflattert. Umweltminister G. Shiilegdamba hat per Dekret den Einsatz von Quecksilber bei der Goldgewinnung verboten. Vor einigen Tage wurden große Mengen Quecksilber in einer dichtbesiedelten Region der Hauptstadt Ulan Bator entdeckt, in der chinesische Firmen tätig sind. In den nächsten Tagen will das Umweltministerium zudem eine Liste mit Chemikalien an das Sekretariat des Rotterdamer Übereinkommens übermitteln, deren Einsatz in der Mongolei verboten ist. Bleibt zu hoffen, dass die guten Pläne auch umgesetzt werden.

Eine Antwort zu Mongolei verbietet Quecksilber

  1. daburna sagt:

    In der Mongolei findet zur Zeit ja auch ein wahrer Goldrausch statt. Gab da mal einen Bericht im Spiegel zu. Da ist inzwischen wohl der ganze Boden voll mit Löchern. Die Maßnahme ist daher sicherlich zu begrüßen, doch ob sie Früchte trägt, ist zweifelhaft.

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