Grüne CeBIT

Umweltschutz ist angesagt, daher haben die Organisatoren der größten Computermesse der Welt dieses Jahr greenIT zu einem Schwerpunkt der CeBIT gemacht, es geht hauptsächlich um Energieeffizienz und Stromsparen. Das ist schön und lohnt sich natürlich auch finanziell. Am besten achtet man gleich bei der Anschaffung auf den Strombedarf der Geräte. Kritisch sind große Grafikkarten, Röhren-Monitore und schlechte Netzteile. Im Fachhandel bekommt man meist bessere Auskünfte (und häufig auch bessere Preise) als bei den Elektronik-Handelsketten.
Mein Tipp für jeden (Windows-) Computer: „Start“ klicken, dann „Systemsteuerung“ und dann „Energieoptionen“ (ggf. vorher Kategorie „Leistung und Wartung“). Hier unter „Monitor ausschalten“ eine möglichst kurze Zeit (z.B. 5 oder 10 min) auswählen. Der Monitor braucht in der Regel nur wenige Sekunden um wieder anzuspringen, ist aber einer der gierigsten Energieverbraucher.

Anders als beim Stromsparen sind umweltfreundliche Materialien und Recycling nicht unbedingt ein Gewinn für alle Seiten. Hier passiert zwar auch einiges, aber aufs Tempo drücken meist nicht die Hersteller selber, sondern Gesetze oder Umweltorganisationen. Greenpeace ist mit einem Stand und einem Blog vertreten und gibt ein gemischtes Urteil ab: Die greenIT-Welt ist zwar „wunderbar“, aber „erstens sehr klein und zweitens existiert sie bisher fast nur in der Gedankenwelt.“

Eine Antwort zu Grüne CeBIT

  1. […] Quecksilber nein danke Blog gibt in seinem Beitrag gleich konkrete Tipps zur Energieeinsparung am eigenen Rechner. Darüber […]

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