Etwas wird überleben

Ich lese grade „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. In dem Roman steht die Menschheit vor der finalen Niederlage, die Bedrohung kommt hier aus dem Meer. Ein beliebtes Science-Fiction-Scenario, wahlweise wollen in Büchern und Filmen Aliens, Kometen, Viren, Zombies oder andere Bedrohungen Homo Sapiens den Garaus machen. Michael Odenwald macht sich im FOCUS Gedanken darüber wie die Welt aussähe, wenn es soweit käme. Innerhalb von Stunden und Tagen erlöschen die meisten Lichter und Lärmquellen. Nach wenigen Jahren zeigen Städte deutliche Zeichen des Verfalls. Die Natur breitet sich rasch aus. Viele Arten profitieren davon, zahme Haustierrassen werden von Wildtieren zurückgedrängt. „Am längsten brauchen die Ozeane, um sich vom Homo sapiens zu erholen,“ meint Odenwald. Insgesamt sind in einigen 10.000 Jahren alle sichtbaren Spuren der menschlichen Existenz verschwunden sein. Wer noch etwas finden will, muss im Boden oder im Meer suchen: „Am Meeresgrund werden die Spuren der Zivilisation langfristig überdauern. In Bohrkernen fänden die Außerirdischen eine dünne Schicht mit einer hohen Konzentration von Schwermetallen, insbesondere Quecksilber, ebenso radioaktive Isotope aus den geschmolzenen Kernen einiger Atomkraftwerke.“

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: