Quecksilber und Artenschutz

Methylquecksilber ist eine besonders schädliche Form des Quecksilbers, die vor allem in Fischen vorkommt. Gesundheitsbehörden warnen daher vor dem Verzehr bestimmter Arten. Wild lebenden Tieren nutzen diese Warnungen wenig, denn 1. werden sich Herr Reiher und Frau Kranich kaum für die Europäische Lebensmittelbehörde interessieren. Und 2. würde sie auch dann nicht ihren gewohnten Speiseplan umstellen. Kurz: nicht nur Menschen, sondern auch wild lebende Tiere sind von Methylquecksilber betroffen. Die Mandschurenkraniche sind hierdurch sogar vom Aussterben bedroht.

Die Fachzeitschrift Ecotoxicology widmet sich jetzt in einer Sonderausgabe ganz dem Thema Methylquecksilber und wilde Tiere. Freundlicherweise stehen unter dem angegebenen Link alle sieben Artikel vollständig online. Es geht um Eistaucher, Schmuck- und Nachtreiher, Säbelschnäbler, Sumpfschwalben und den Weißkopfseeadler.

Weißkopfseeadler mit Fisch

Bild: Joby Joseph, Wikipedia (CreativeCommons BY-SA 2.5)

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