eBay und Sushi

Sushi

Bring your own mercury test kit to the sushi bar
(nimm dein Quecksilber-Testkit mit in die Sushi-Bar),

empfiehlt Pierre Omidyar. Pierre wer? Der Mann, den „kaum einer kennt“ ist zwar „kein Star“ aber Dschungelkönig Gründer von eBay und Spiegel Online einen langen Artikel wert. Und er „machte sich Sorgen wegen des Quecksilbergehalts im New Yorker Sushi.“ Zumindest verlinkt er in seinem Twitter-Blog mit dem oben zitierten Kommentar auf einen Artikel der New York Times, demzufolge der Quecksilbergehalt in Sushi gesundheitsbedenkliche Werte annimmt.

Sag ich ja auch immer. Bei jeder vierten Thunfisch-Probe waren die Werte so hoch, dass die Behörden hätten eingreifen können. Aber: keine Behörde kontrolliert hier regelmäßig. Die NYT rät zur Vorsicht. „Niemand sollte häufiger als höchstens alle drei Wochen so etwas essen“ kommentiert ein Umwelt-Professor die Funde. Panikmache? Nein. Ganz offiziell warnen die Behörden (auch in der EU und in Deutschland!) vor allem Frauen und Kinder davor bestimmte Arten Fisch zu essen. Und in den Sushi-Bars in Berlin, Hamburg, München stammt der Fisch aus den selben Meeren wie in den Bars in New York. Quecksilber ist ein globales Problem und Fisch ist (neben Amalgam) die Hauptbelastungsquelle.

Bild: pixelio.de

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