Ist der grüne Apfel jetzt reif?

Greenpeace: Apple „nicht grün genug“ titelt Der Standard aus Wien. Ganz anders dagegen schreiben die MacTechNews.de: Greenpeace hocherfreut über Apples Umweltstrategie. Es geht natürlich ums neue, hauchdünne MacBook Air, das Apple-Chef Steve Jobs grade persönlich vorgestellt hat. Das luftige Laptop kommt ohne Quecksilber und Arsen aus, verwendet weniger PVC und bromierte Flammschutzmittel und hat ein recyclebares Aluminiumgehäuse. Und wie bewerten es die Umweltaktivisten nun tatsächlich?

Green apple not quite ripe?
Steve is on the right path for a green Apple. The MacBook Air is a strong entry in the race to build a green PC. […] It raises the bar for the rest of the industry. […] With their product design on the right track Apple needs to make environmental leadership the theme of all its products – old and new. That means green design as standard right through the product line and a real global commitment to take back and recycling.

Also es gibt einiges Lob, aber noch sind ein paar Aufgaben zu erledigen, vor allem bei älteren Produktlinien und der Rücknahme und dem Recycling von Geräten. Dabei hatte schon der allererste Apple von 1976 ein voll recyclefähiges Gehäuse aus Holz:

Apple I

Die technische Bewertung über das neueste Apple-Produkt fällt dagegen überwiegend negativ aus. Die Netzeitung schreibt: Apples MacBook Air in der Luft zerrissen. Kritisiert wird vor allem, dass es keinen DVD-Spieler gibt, nur einen einzigen USB-Anschluss und eine Netzwerkverbindung nur über WLAN hergestellt werden kann.

Foto: rebelpilot auf flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA-2.0

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