Elektroschrott – passiert jetzt endlich etwas?

Das Umweltbundesamt (UBA) und die Bundesnetzagentur haben eine Kooperation vereinbart, um Ordnungswidrigkeiten im Bereich Elektro- und Elektronikgeräte besser verfolgen zu können. Dabei geht es vor allem um die Kontrolle der Hersteller von Elektrogeräten. Diese sind verpflichtet alle auf den Markt gebrachten Geräte zu registrieren und kostenlos zurück zu nehmen. Offenbar erfüllen manche Hersteller diese Pflichten zur Zeit nicht, es verursacht ja nur Kosten.

Ein großer Teil der Probleme mit Elektroschrott entsteht aber auch auf der anderen Seite der Warenkette. Solange Verbraucher die ausgedienten Geräte nicht ordnungsgemäß zu einer Annahmestelle bringen, landen wertvolle Rohstoffe und giftige Chemikalien in der Müllverbrennung. Zugegeben: es ist aufwändiger zum Recyclinghof zu fahren seinen Müll selber weg zu bringen, statt ihn in der Restmülltonne abholen zu lassen. Daran sollte man aber auch schon denken, bevor man sich zum Beispiel eine Einweg-Elektrozahnbürste, elektrischen Dosenöffner oder das fünfte Handy anschafft. Denn bei allen Elektrogeräten gilt: wegwerfen verboten!

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