Von der Kohle auf den Tisch

Wie kommt das Quecksilber auf den Teller? Das Blue Ocean Institute hat dazu eine tolle Flash-Animation erstellt. Sie zeigt den Weg des Quecksilbers von der Quelle (Kohle- und Müllverbrennung, Chlorproduktion, Waldbrände …) über Mikroorganismen bis zu den Speisefischen: Mercury (not the planet).

Generell sollte man nur wenig große Fischarten wie Thunfisch, Schwertfisch oder Hai essen. Vor allem Kinder, stillende Mütter, Frauen die schwanger sind oder werden könnten (15-45) sollten besonders vorsichtig sein. Neben Amalgamfüllungen ist übermäßiger Fischkonsum die größte Ursache der Quecksilberbelastung im Körper.

3 Antworten zu Von der Kohle auf den Tisch

  1. daburna sagt:

    Ich glaub, Hai sollte man generell wegen Artenschutzgründen lieber nicht essen. Ansonsten ist das MSC Siegel da ganz gut (leider nicht bei Quecksilber).

  2. quecksilber sagt:

    Ich habe gestern mit jemandem vom SharkProject telefoniert, die sich speziell um Hai kümmern. Hai enthält deswegen so viel Methylquecksilber, weil er nicht nur kleinere Fische frisst, sondern auch größere, die selber schon stark belastet sind.
    Leider steht auf Hai nicht immer Hai drauf. „Schillerlocken“ und „Seeaal“, z.B. sind nichts anderes als Flossen vom Dornhai! Und der ist wegen Überfischung vom aussterben bedroht :(

  3. daburna sagt:

    Hmmm bei mir kommt eh nur überfischter und vergifteter Thunfisch, Sardinen oder neuerdings MSC SeeLachs auf den Tisch. Wobei ich mit dem MSC Label positiv überrascht wurde. Vor Jahren las ich davon im WWF Mitgliedermagazin und hab vergeblich Produkte damit gesucht. Und dann „entdecke“ ich das neulich bei Plus; sogar billiger als IGLU-Fabrikfisch. Da kauf ich dann doch öfter bei Plus ein.

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