Ärzte gegen Kohle

Schon 160 Ärzte in Mainz und Umgebung haben sich in einem offenen Brief gegen den Bau eines Kohlekraftwerks in ihrer Stadt ausgesprochen. Der Initiator, Dr. Gunther Schwarz, sieht eine „drohende gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung“ durch die Anlage. Bei der Verbrennung von täglich 5000 Tonnen Kohle fielen Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid, Arsen, Schwefeldioxid, Chlorverbindungen, Nickel, Blei, Cadmium und Quecksilber, Feinstaub sowie radioaktive Stoffe an. Die Ärzte und Ärztinnen befürchten „unkalkulierbare gesundheitliche Risiken“ für die im Umkreis des Kraftwerks lebenden Menschen. Vor allem Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen, Asthma und Allergien würden durch die gestiegene Feinstaubbelastung zunehmen. Aus medizinischer Sicht sei der Neubau des Kohlekraftwerks „nicht verantwortbar“.

Eine Antwort zu Ärzte gegen Kohle

  1. […] haben vorige Woche in einem offenen Brief vor den Folgen der Luftverschmutzung gewarnt und sich gegen den Neubau ausgesprochen. Die Mainzer SPD-Genossen und ihr Fraktionssprecher Sucher wagen sich mit einer weiteren […]

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