China brutal – Flüsse aus Quecksilber

Terrakotta ArmeeIn Museum für Völkerkunde in Hamburg werden zur Zeit originale Exponate der legendären Terrakotta-Armee aus dem Grab des ersten chinesischen Kaisers gezeigt. Das glaubten zumindest die 10.000 Ausstellungsbesucher und bis vor kurzem offenbar auch die Aussteller. Jetzt sind ernsthafte Zweifel aufgekommen, dass die ausgestellten Figuren wirklich echt sind. Mit diesen Problemen will ich mich gar nicht beschäftigen, mit der Grabstätte von Kaiser Qin Shihuangdis schon. Der „Erste erhabene Gottkaiser von Qin“ hatte sich 210 v. Chr. von hundertausenden Zwangsarbeitern eine Grabstätte errichten lassen. Diese wurde erst 1974 zufällig entdeckt und ist bis heute weitgehend verschlossen, da die Mittel zur Konservierung fehlen. Im Inneren des Grabhügels soll sich „ein Abbild der ganzen damals bekannten Welt befinden, mit Flüssen aus Quecksilber, die durch einen trickreichen Mechanismus ewig fließen“ m schreibt das Hamburger Abendblatt. Tatsächlich wurde bei verschiedenen Untersuchungen ein erhöhter Quecksilbergehalt in der Umgebung nachgewiesen. Die Flüsse und Seen aus Quecksilber dürften nach 2100 Jahren vollständig ausgetrocknet und das Schwermetall verdampft sein, selbst wenn der Mechanismus wirklich „ewig“ funktionieren sollte. Um ihre Gesundheit brauchten sich die Arbeiter, die mit dem Quecksilber hantiert haben, keine Sorgen mehr machen. Denn „alle, die die Grabkammer sahen, wurden getötet, um die Geheimnisse zu bewahren.“

(Bild: Wikipedia)

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