Berichte aus Bangkok

Das International Institute for Sustainable Developement (IISD) hat ausführlich über die Quecksilber-Konferenz in Bangkok berichtet, in Wort und Bild. Einen Bericht gibt es beim Environment News Service und von meiner Kollegin Elena Lymberidi bei Zero Mercury.

Achim Steiner, Generalsekretär Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms sagte:

„There is no real reason to wait on many of the mercury fronts. Viable alternatives exist for virtually all products containing mercury and industrial processes using mercury“
(Es gibt keinen Grund beim Kampf gegen Quecksilber noch zu warten. Für fast alle quecksilberhaltige Produkte und industrielle Prozesse gibt es brauchbare Alternativen.)

Auf der Welt gebe keinen Menschen, der nicht mit Spuren von Quecksilber belastet sei, so Steiner. Bei der Konferenz wurden mehrere Entwürfe diskutiert. Die USA, Australien, Neuseeland, Argentinien und China treten für freiwillige Maßnahmen ein. Die EU, Japan und die meisten Staaten aus Osteuropa, Afrika und Lateinamerika, Asien-Pazifik und dem Nahen Osten wollen dagegen ein verbindliches internationales Abkommen, als Zusatz zum Stockholm-Konvention oder als eigentständigen Vertrag. Als Beschluss wurden hauptsächlich einige Fragen an das UN-Umweltprogramm formuliert, die bis zum nächsten Treffen geklärt werden sollen. Diese betreffen für die verschiedenen Maßnahmen (freiwillig / Stockholm-Konvention / neuer Vertrag / keine Einigung):

  • Finanzierungsmöglichkeiten
  • Umsetzungsmöglichkeiten und -wahrscheinlichkeit
  • Kontrollmöglichkeiten
  • Kosten-Nutzen-Analyse unter Berücksichtigung der gesundheitlichen, ökonomischen und sozialen Folgen

Eine Antwort zu Berichte aus Bangkok

  1. […] wird erweitert Wie berichtet wurdem Ende November die ersten Schritte für globales Abkommen gegen Quecksilber getan. Eine […]

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