Goldsuche in Ecuador

Wer eine Reise macht, der kann was erleben. „Michi & Stefan“ reisen ein Jahr lang durch Ecuador und haben erlebt, wie dort Gold gewonnen wird:

Der Blick ueber das Tal und die umliegenden Berge war wunderschoen. Umso staerker der Kontrast zu den kargen Holzhuetten, die sich windschief an den Hang pressen und deren Aufgabe es zu sein scheint vom Muell und Dreck in den Strasse und im Flusslauf abzulenken. Dabei kann man gar nicht von einem Flusslauf sprechen, da dieser von tausenden Goldwaschanlagen in kleinste Rinnsale getrennt wird. Diese sollen moeglichst viel vom kostbaren Rohstoff herausholen. Dabei wird auch nicht vor der Anwendung von Zyanid und Quecksilber zur Bindung oder zum Fangen des Goldes zurueckgeschreckt. Diese verschmutzen dann die Fluesse und sorgen fuer ein [un]gesundes Leben! […]

Viele Menschen, vor allem die Maenner, die hier arbeiteten, kamen bei Grubenunfaellen ums Leben oder verliessen diese nicht schnell genug waehrend einer Sprengung. Deshalb gibt es im Ort viele Verstuemmelte und Krueppel. Ein schon krasser Eindruck einer anderen Welt. Und fuer mich gibt es nur noch Recyclegold…

Der letzte Satz ist wohl der wichtigste – darauf achten, dass man „sauberes“ Gold verwendet.

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