Symbolik (1)

Quecksilber ist mehr als ein schnödes Element mit der Ordnungszahl 80. Das flüssige Metall umgibt in mancher Hinsicht eine gradezu mystische Aura. Es wird für vielerlei Sinnbilder verwendet, häufig dann, wenn ein Vergleich besonders literarisch sein soll. Bisher habe ich mich nicht sonderlich um derartige Vergleiche gekümmert sondern nur das giftige Schwermetall betrachtet. In Zukunft möchte ich aber einige Zitate anbringen, in denen Quecksilber als Symbol für etwas steht (außer der Temperatur, das ist zu banal). Heute schreibt die Welt Online in einem Portrait über Daniel Dodd-Ellis, „Schauspieler, Sänger und Komponist – und seit zehn Jahren Wahlhamburger“:

Mit Dodd-Ellis reden ist wie Hesses „Die Einheit hinter den Gegensätzen“ lesen, während man versucht, ausgelaufenes Quecksilber einzufangen. Bei ihm geht es immer um nicht weniger als das Ganze. Den Unterschied zwischen Sein und Werden. Er sucht die großen Zusammenhänge und meidet Meinungen. Glaubt an die Linien im Leben, in die alles hineinfließt, wenn man vertraut und sich öffnet. Da sind sie wieder: Vertrauen und Glaube, seine beiden.

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