Wer hat’s erfunden?

Wer hat’s erfunden? Nicht die Schweizer. Aber die Neue Zürcher Zeitung widmet sich in einem hintergründigen Artikel alternativen Lichtquellen zu Glühbirnen und geht dabei auch auf Vorurteile und Kritikpunkte ein.

Einer davon ist, dass die [Energiespar-]Lampen Quecksilber enthalten (und deshalb fachgerecht entsorgt werden müssen); ohne diesen Stoff würden sie viel schwächer leuchten. Laut Maurer konnte die nötige Menge Quecksilber in den vergangenen Jahren aber von über 7 auf gut 2 Milligramm pro Lampe gesenkt werden. Zudem könne das Quecksilber rezykliert werden. Verfechter der Energiesparlampe führen ausserdem ins Feld, dass bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen, der derzeit wichtigsten Stromquelle, ebenfalls Quecksilber freigesetzt wird. 

Da kann ich auch als Quecksilbergegner nur nicken. Wichtig ist aber tatsächlich, dass man die Lampen ordnungsgemäß entsorgt und nicht einfach in den Hausmüll schmeißt.

Und wer hat sie nun erfunden, die Energiesparlampe? Das Lexikon weiß zu berichten:

Die Leuchtstoffröhre wurde vor über 150 Jahren vom deutschen Physiker Heinrich Geißler erfunden. Er füllte eine Glasröhre mit einem Gas und legte eine Spannung an. 1901 erfand Peter Cooper-Hewitt die Quecksilber-Dampflampe, eine mit Quecksilber gefüllte Leuchtstofflampe, welche blaugrünes Licht ausstrahlt. Edmund Germer schlug 1926 vor, den Druck innerhalb der Röhre zu erhöhen und die Röhre mit einem Leuchtstoff zu beschichten, der ultraviolette Strahlung in sichtbares Licht umwandelt. 1980 brachte Philips mit der „SL* Lampe“ die erste „kompakte schmalröhrige Leuchtstofflampe“ auf den Markt.

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