Müllentsorgung schwer gemacht

Manche Dinge gehören verboten. Gesetzt drauf, zack, gibt’s nicht und die Welt hat ein Problem weniger. Einweg-Elektrogeräte zum Beispiel. Elektroschrott ist Sondermüll und muss von den Kunden sicher entsorgt, also in der Regel zum Recyclinghof gebracht werden. In der Praxis landen aber vor allem Kleingeräte häufig im Restmüll, weil das einfacher ist oder die Menschen gar nicht wissen, dass dies verboten ist. Rohstoffe gehen dabei verloren, Giftstoffe werden freigesetzt. So lange Hersteller lustige Einwegelektrogeräte verkaufen, ahnen aber viele Menschen sicher nicht, dass sie mit den ganzen Geräten in die Entsorgungsfalle tappen. Schließlich sind die Geräte für den einfachen Gebrauch angelegt, dann sollte die Entsorgung nicht so schwer sein.

Die Firma Oral B punktet jetzt mit einer Einweg-Elektrozahnbürste, die nach drei Monaten Schrott ist. „Die Batterie kann man zum Glück problemlos herausnehmen, in dem man das Gehäuse aufbricht“, schreibt der Shopblogger. Praktisch, praktisch, einfach aufbrechen … Und wie wird dann der Motor entsorgt? (via Planetenblog)

3 Antworten zu Müllentsorgung schwer gemacht

  1. daburna sagt:

    Die wollte ich neulich schon in meinen Kommentaren zu dem Elektroschrott erwähnen. Meine Freundin hätte sich nämlich fast dieses blöde 4€ teure Ding gekauft, ich hab sie dann aber davon abgehalten.

  2. […] nach einer empfohlenen durschnittlich en Benutzungsdauer von drei Monaten Sondermüll und muss als Elektroschrott entsorgt werden. Die enthaltene Batterie kann man laut Shopblogger nur durch Aufbrechen des Gehäuses […]

  3. […] Karies zu vermeiden ist neben einer gesunden (zuckerarmen) Ernährung auch gute Zahnpflege wichtig. Einweg-Elektrozahnbürsten sind sicher nicht das Beste, denn nach drei Monaten sind sie Elektroschrott und müssen aufwändig […]

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