Kann man an Quecksilber sterben?

Der Titel dieses Eintrags stammt von einer Suchanfrage. Ich kann nämlich sehen, mit welchem Suchbegriff jemand auf meine Seite gelangt ist. Dann will ich mal antworten: Ja, man kann an einer Quecksilbervergiftung sterben.

Die amerikanisch Forscherin Karen Wetterhahn, einige tausend Japaner, Syphiliskranke bis Anfang des 20. Jahrhunderts, spanische Bergarbeiter, viele Goldsucher in Entwicklungsländern und der Astronom Tycho Brahe sind daran zugrunde gegangen. Bei einem Herrn aus der Steiermark hat die Selbstvergiftung mit sechs zerbrochenen Thermometern dagegen nicht geklappt.

Kaum sterben kann man an Amalgamfüllungen, einem zerbrochenem Thermometer (mit metallisch glänzender Füllung), zu viel Fischkonsum oder der Nachbarschaft zu einem Chlorwerk. Diese Dinge sind negativ für die Gesundheit, aber nicht tödlich.

4 Antworten zu Kann man an Quecksilber sterben?

  1. Fischer sagt:

    Da kann ich eine eher skurrile, wenn auch tragische Geschichte beisteuern: Ein Chemiker sah sich mal mit der Behauptung konfrontiert, dass elementares Quecksilber furchtbar giftig sei.

    Um den entgegenzutreten, trank er einen großen Becher Quecksilber, was nicht gerade gesund, aber auch nicht akut giftig ist.

    Dummerweise hat er einen physikalischen Effekt nicht bedacht: Der halbe Liter, den er da intus hatte, wog über sieben Kilo. Sein Magen riss ab und er starb an den inneren Blutungen.

  2. quecksilber sagt:

    Hört sich nach einem heißen Kandidaten für den Darwin Award an :)

  3. […] Siehe auch: Kann man an Quecksilber sterben? […]

  4. stella sagt:

    na die EU parlamentarier müßen einen hohenIQ haben,bei der Verordnung von hochgiftigen Energiesparlampen…

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