Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk Rheinberg (2)

Es war schon beschlossene Sache. Ein „nasser Filter“ sollte mögliches Quecksilber aus dem Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk (vulgo: Müllverbrennungsanlage) aufhalten. Quecksilber ist sehr flüchtig und schwer zu filtern, deswegen sind derart aufwändige und teure notwendig. Der Betreiber hat jedoch ein neues Gutachten vorgelegt und den Stadtrat noch einmal umgestimmt. Die Bürgerinitiative BISS, sowie einige Ärzte und Apotheker wenden sich nun an die Bezirksregierung Düsseldorf. Dazu schreibt die Westdeutsche Allgemeine heute:

„Die beantragte Anlage sollte in allen Betriebszuständen soweit aufgerüstet sein, dass ein sicherer Schutz der Nachbarschaft vor gesundheitsgefährdeten Einwirkungen erreicht wird“, betont Michael Lefknecht von der Ärzteinitiative. Dies lasse sich nur über eine sichere Eingangskontrolle erreichen, die toxische Schadstoffe im Müll und da besonders Quecksilber aufspürt, bevor die Charge in die Verbrennung gerät […]

Um die Sicherheit der Nachbarschaft zu gewährleisten, so Lefknecht, beantragen die Initiativen bei der Bezirksregierung, dass die Anlage automatisch runtergefahren wird, sollten die Schwermetallkonzentrationen 60 Prozent des maximal vorgebenen Schwellenwerts erreichen. „Wir wollen damit erreichen, dass so wenig Schadstoffe wie möglich entweichen.“

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