Worst Lobby Award 2007

Die nächste Phase des Worst Lobby Award 2007 ist eingeläutet. Für die Auszeichnungen „Worst Lobby“ und „Worst Greenwash“ stehen jetzt jeweils fünf Anwärter zur Auswahl. Die Abstimmung läuft.

Als schlimmste Lobbyisten in der EU sind nominiert:

  • Cabinet Stewart, eine Tarnorganisation amerikanischer Klimaschutz-Gegner in Brüssel
  • EPACA, die European Public Affairs Consultancies Association für ihren Einsatz gegen ein transparentes Lobbyisten-Register
  • Viscount Étienne Davignon, Berater des EU-Entwicklungskommissars für Afrika und gleichzeitig Mitarbeiter des Wasser-Konzerns Suez
  • Repsol, spanischer Ölkonzern, für die Verzerrung des EU-Forschungsprogramms zu Agrokraftstoffen, auf Kosten echter Maßnahmen gegen den Klimawandel.
  • BMW, Daimler und Porsche für ihren Kampf gegen verbindliche CO2-Reduktionen bei PKW

Wegen „Grünwäsche“, also dem Versuch dreckige Geschäftspraktiken mit grüner Werbung zu verschleiern stehen folgende Kandidaten zur Auswahl:

  • Deutsches Atomforum, für die Kampagne „ungeliebte Klimaschützer“
  • Airbus für eine Anzeigenserie, in denen Passagierflugzeug-Silhouetten mit schönen Landschaften ausgefüllt sind
  • Shell, deren Ölraffinerien in Werbeanzeigen Blumen statt Ruß in die Luft blasen
  • ExxonMobil, die behaupten, Treibhausgase zu reduzieren, während die Emissionen anstiegen
  • BAE Systems, für ihre „umweltfreundliche“ Kriegswaffen

Insgesamt spielt das Thema Klimaschutz bei sieben von zehn Nominierten eine Rolle. Wen ich gewählt habe verrate ich nicht. Jetzt selber abstimmen!

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