iPhone vergiftet – Apple vor Gericht?

Greenpeace hat das Apple iPhone chemisch analysieren lassen. Quecksilber und Cadmium wurden nicht nachgewiesen. Blei und Chrom war in geringen Mengen vorhanden, aber keine besonders gefährlichen Chrom-VI-Verbindungen. Das Telefon erfüllt damit voraussichtlich die Anforderungen der Europäischen RoHS-Richtlinie, wobei nicht sämtliche Bauteile überprüft wurden. Jenseits der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen sieht es schlecht aus: in vielen Bauteilen sind bromierte Flammschutzmittel, Weichmacher (Phtalate) und Antimon vorhanden. Das US-amerikanische Center for Environmental Health (CEH) hat Apple jetzt mit juristischen Schritten gedroht, sollten die Geräte nicht zurückgewurfen und in Zukunft mit Warnhinweisen versehen werden. (heise.de)

Passend dazu und ganz allgemein hat ZDNet.de gestern einen Beitrag zum Blog Action Day dem Recycling von Mobiltelefonen gewidmet.

Einige Links als Nachtrag: Bericht auf Spiegel Online, Greenpeace.de, Greenpeace.org (englisch)

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Eine Antwort zu iPhone vergiftet – Apple vor Gericht?

  1. Sauerei, dass immernoch so viele Schadstoffe in diversen Geräten gefunden werden. Da müsste endlich mal auch ein bisschen Gewissen der Hersteller her.

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