Karen Wetterhahn

Ich habe ja schon einige Jahrestage knapp verpasst (15 Jahre OSPAR, 20 Jahre Montreal-Protokoll), dieser hier war vor zehn Jahren und vier Monaten:

Am 8. Juni 1997 ist die amerikanische Professorin Karen Wetterhahn gestorben. Sie war versehentlich mit einer winzige Menge Dimethylquecksilber in Berührung gekommen. Die Quecksilberverbindung durchdrang in Sekunden ihren Handschuh, wurde von der Haut aufgenommen und verbreitete sich im Körper bis ins Gehirn. Innerhalb eines Jahres starb sie an akuter Quecksilbervergiftung.

Ich bin auf sie durch den Artikel „Tödliches Quecksilber“ von Telepolis aufmerksam geworden, der zwar auch schon ein Jahr alt ist (zum 50. Jubiläum von Minamata) aber viele interessante Hintergrundinfos und Links enthält.

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2 Responses to Karen Wetterhahn

  1. […] amerikanisch Forscherin Karen Wetterhahn, einige tausend Japaner, Syphiliskranke bis Anfang des 20. Jahrhunderts, spanische Bergarbeiter, […]

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