Quecksilber zum Mond schießen

Die Neue Zürcher Zeitung hat heute ein ausführliches Dossier mit dem schönen Titel „Die Sammler des Sternenlichts“ veröffentlicht. Darin berichten sie auch über ein neuartiges Teleskope in Vancouver (Kanada), dass nicht mehr aus Spiegeln besteht sondern aus einer rotierenden Quecksilberschale. Damit kann man zwar nur starr nach oben starren, aber wenns der Wissenschaft dient … Zumindest bleibt es so hoffentlich den Fachleuten vorbehalten in Schwermetallausdünstungen ins Weltall zu blicken. Laien verwenden weiterhin Spiegelteleskope und die werden seit Jahrhunderten ohne Quecksilber hergestellt.Jetzt träumen die Profis von einem solchen Flüssigteleskop auf dem Mond. Das funktioniert dann aber nicht mehr mit Quecksilber, welches bei -39°C gefriert. Nachts wird’s hier -160°C kalt.

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