Endlagerung von Quecksilber

In der Natur kommt Quecksilber häufig als Schwefelverbindung vor, sogenanntes Zinnober (chemisches Zeichen: HgS). In diese Form ist es recht stabil, anders als Quecksilberamalgam, also Verbindungen mit einem anderem Metall. Überschüssiges Quecksilber, das einmal entsorgt werden muss, könnte als HgS sicher gelagert werden. In den europäischen Chloralkali-Werken lagern schätzungsweise noch 12-15 Tonnen Quecksilber, die einmal entsorgt werden müssen. Die Verbindung zwischen Schwefel und Quecksilber lässt sich leider nicht so einfach wieder herstellen, die schwedische Firma Sakab ist aber dabei ein Verfahren zu entwickeln.

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One Response to Endlagerung von Quecksilber

  1. Fischer sagt:

    Dir ist aber hoffentlich klar, dass Quecksilber elementar wesentlich weniger giftig ist als in oxidierter Form? Und i.d.R. auch wesentlich weniger wasserlöslich?

    Wenn ich das Zeug loswerden will, schütt ich es in nen PTFE-verkleideten Kanister, mach den dicht und deponier ihn an nem kindersicheren Ort. Fertig.

    Wild an dem Zeug rumzuoxidieren ist jedenfalls keine besonders gute Entsorgungsidee. Was da wieder an giftigen Abfällen entsteht…

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