London calling

Manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück zwingen. Australien hat es vorgemacht, jetzt zieht Großbritannien hinterher. Im Vereinigten Königreich ist ein Ende der klassischen Glühbirne in Aussicht, die durch Energiesparlampen ersetzt werden kann. Schon nach einem Jahr Gebrauch ist der höhere Preis beio der Anschaffung durch Einsparungen an Stromkosten wieder ausgeglichen. Energiesparlampen gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Farben und Formen, so dass für jeden Anwendungsbereich etwas dabei ist. Über die Regelung in Großbritannien berichtet Telepolis:

Zumindest soll eine freiwillige Initiative der großen Händler und Energieversorger dafür sorgen, dass ab Januar 2008 keine 150 Watt-Glühlampen mehr verkauft werden. 2009 sollen dann Glühlampen mit 100 W nicht zu kaufen sein, 2010 sollen auch 40 W-Glühlampen aus den Geschäften verschwunden sein und ab 2011 keine mehr verkauft werden, um den Ausstoß von CO2-Emissionen mit der Verwendung von Energiesparlampen zu reduzieren.

Viele Händler haben sich schon zuvor gegenüber Greenpeace UK bereit erklärt, die Lampen aus dem Sortiment zu nehmen. Das Recycling der quecksilberhaltigen Birnen scheint dagegen auch auf der Insel mehr schlecht als recht zu funktionieren (obwohl es in der gesamten EU vorgeschrieben ist!). Im FAQ schreibt Greenpeace:

As far as I know, only Ikea currently offer a take-back policy. We wait with baited breath for the rest to follow suit. In the meantime, if you have some expired CFLs lying around, you could try taking them to your nearest retailer, quote an obscure piece of EU legislation to the manager and see what happens! There is also the old fashioned method of going to the recycling bank – find the site closest to you on Recycle More (bulbs are under ‚General WEEE‘).

Advertisements

One Response to London calling

  1. Christian sagt:

    Also wenn jetzt auch noch England nachzieht, dann kann der Glühlampen-Verbot ja gar nicht so verkehrt sein. Das sollte langsam auch die letzten Energiesparlampen-Kritiker bekehren.

    Es ist jedoch klar, dass man erst die Entsorgungs-Infrastruktur in den Griff bekommen muss bevor man damit anfängt.

%d Bloggern gefällt das: