Elektroschrott in Afrika

Die „Eidgenossische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt“ (EMPA) aus der Schweiz und der Computerhersteller Hewlett-Packard wollen in fünf afrikanischen Ländern Konzepte für fachgerechte Entsorgung und Recycling von Elektroschrott entwickeln. „Die Empa-WissenschaftlerInnen sollen ein an die lokalen Verhältnisse angepasstes Konzept für das Management von Elektro- und Elektronikschrott entwickeln, das dazu beiträgt, die Gesundheit der am Recycling beteiligten Personen zu schützen – und zudem neue und sichere Arbeitsplätze im Recyclingprozess schafft“ berichtet das Recycling Magazin. Momentan wird Elektroschrott in Afrika (wenn überhaupt) unorganisiert und ohne Aufsicht beziehungsweise Vorschriften recycelt. Wertvolle Materialien wie Gold und Kupfer werden zwar zurück gewonnen, aber giftige Substanzen wie Quecksilber und Blei führen bei unsachgemässer Behandlung zu gesundheitlichen Schäden und Umweltbelastungen.

Unter ewasteguide.info informiert die EMPA über ihre Aktivitäten in der Schweiz und der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.

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