Delfinsterben im Mittelmeer

Während die Delfine vor Japan in der nächsten Zeit Harpunen der Walfänger fürchten müssen, macht ihren Artgenossen im Mittelmeer ein tödlicher Virus zu schaffen.  Das Hamburger Abendblatt schreibt über die betroffene Art der Blau-Weißen Delfine:

Wie bei vielen anderen Walen stellt auch für die Blau-Weißen Delfine die Verschmutzung der Meere durch Umweltgifte die Hauptbelastung dar. Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Kadmium lagern sich in der Muskulatur, in Leber und Nieren an. In der Speckschicht kommt es zur Anreicherung fettlöslicher Umweltgifte wie PCB (polychlorierte Biphenyle).

Bedroht sind die Delfine vor allem durch ein Morbillivirus, das vor allem geschwächte Tiere mit hohen Konzentrationen von Schwermetallen tötet. Jetzt fürchten die Wissenschaftler, dass der Erreger durch eine Mutation auch andere Arten von Meeressäugern befallen könnte. Das würde zu einer Tiertragödie führen.

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