Kinder Umwelt Survey

Ich habe erst vor ein paar Tagen über den Umwelt Survey 1998 berichtet, der Daten über die Belastung der erwachsenen Bevölkerung mit Schwermetallen, Pestiziden und anderen unschönen Dingen enthält. Jetzt haben das Robert-Koch-Institut und das Umweltbundesamt die Belastung von Kindern und Jugendlichen geprüft. Der Tagesspiegel schreibt dazu:

Die Ergebnisse sind nicht dramatisch, aber dennoch beunruhigend. Denn es gibt kaum eine giftige oder krebserregende Chemikalie, die nicht schon in Kinderkörpern gefunden werden könnte. Untersucht wurden Urin- und Blutproben.

Die Stoffgruppe mit der höchsten Relevanz dürften die Schwermetalle sein. Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen sind giftig und reichern sich im Körper an. Außerdem können diese Stoffe die Plazentaschranke überwinden, so dass schon Kinder im Mutterleib mit Schwermetallen belastet werden. Auffällig ist, dass bei dieser Stoffgruppe Jungen stärker belastet sind als Mädchen. Zwar hat die Gesamtbelastung mit Schwermetallen in den vergangenen Jahren abgenommen. Über den Konsum von Fisch und das Rauchen oder Passivrauchen werden sie aber immer noch in relevantem Umfang aufgenommen.

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: