Energiesparlampen

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, die Anti-Dumping Zölle gegen (chinesische) Energiesparlampen aufzuheben. Bisher werden die fernöstlichen Leuchten mit bis zu 66% des Produktpreises Importzoll belegt, um die heimischen Hersteller zu schützen. Diese sind jetzt zwiegespalten. Während die Siemens-Tochter Osram aus Deutschland die Zölle am liebsten noch erhöhen würde und dabei von der ach so klimafreundlichen Bundesregierung unterstützt wird, freut sich der holländische Hersteller Philips auf die Absenkung der Zölle – Philips hat schon Fabriken in China aufgebaut.

Der Vorschlag von Handelskommissar Peter Mandelson ist Teil einer Initiative, die Zölle für ökologisch vorteilhafte Produkte generell zu streichen. Auch der WWF unterstützt daher die Vorschläge. Der relativ hohe Einkaufspreis gilt als ein Hinderungsgrund, warum die sparsamen Lampen von einigen Menschen gemieden werden.

Für importierte Ware gilt natürlich auch die Obergrenze von 5mg Quecksilber pro Lampe. Und zum recyceln muss auch niemand nach China fahren, sondern weiterhin nur bis zur nächsten Sammelstelle.

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2 Responses to Energiesparlampen

  1. […] für Energiesparlampen. EU-Handelskomissar Mandelson will die Zölle für chinesische Lampen wie berichtet streichen. Osram argumentiert mit der angeblich minderwertigen Qualität von China-Lampen: hoher […]

  2. […] in den Haushalten immer noch ein Nischendasein fristen. Schuld an den hohen Preisen sind auch Importzölle der EU, die die einheimische Industrie vor der Konkurrenz aus fernost schützen […]

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